Nachdem ich meinen Blog seit einer Ewigkeit nicht merh aktualisiert habe, muß ich das jetzt mit einem großen rundumschlag mal nachholen.
Nachdem Ramadhan vorbei war hatten wir zwei Wochen Ferien. Diese nutze ich um in Bali urlaub zu machen und auf dem Rückweg Ostjava zu bereisen.
Angetreten hab ich die Reise mit zwei Niederländern. Nach dem Flug nach Bali sind wir erst mal nach Kuta, so eine Art Ballermann auf Bali. Nach einem Monat Abstinenz wegen Ramadhan hat das echt mal wieder gut getan.
Nachdem wir 2 Nächte in Kuta gefeiert hatten und den einen Tag dazwischen am Strand genoosen haben wir uns Motorräder gemietet und sind weiter nach Ubud, einer Art kulturellem Zenrum von Bali. Auf dem Weg haben wir noch in einem Vogelpark halt gemacht mit über 1000 Kanarienvögenln, Papageien, Adlern, Eulen und was weiß ich noch alles. Leider kamen wir zu spät in Ubud an um die traditionellen Aufführungen zu betrachten. Dafür hatten wir aber ein schönes Hotelzimmer mit Dschungelblick. Der Affenpark am nächsten Morgen war auch ganz witzig. Esther, eine der Niederländerinnen hatte allerdings weniger Glück als sie von ein paar Affen angefallen wurde. Bis auf eine schmutzige Hose ist ihr allerdings nichts geschehen.
Anschließend ging es weiter in Richtung Munduk, wo die Landschaft sehr schön ist.
Auf dem Weg dorthin verfuhren wir uns und landeten daher durch Zufall bei den Twin-Waterfalls, wo wir natürlich gleich mal ein Bad genommen haben. Glück im Unglück also.
In Munduk trennten sich die Wege zwischen Esther, mir und Gijs, da er Besuch von seinen Eltern bekam. Am nächsten morgen machten Esther und ich eine Bootstour auf einem See um von dort aus den Sonnenaufgang zu sehen. Dummerweise war es natürlich ausgerechnet an diesem Morgen bewölkt, also betrachteten wir es als so eine Art Frühsport (Rudern). Anschließend gingen wir noch in einen "botanischen Garten" den ich eigentlich eher als normalen Park bezeichnet hätte. Witzig war allerdings daß wir wärend des einstündigen spaziergangs durchgehend von einigen wild lebenden Hunden begleitet wurden.
Nach dem Frühstück machten wir uns dann zurück nach Kuta um die Motorräder abzugeben. Unterwegs besichtigten wir noch einige Hindu-Tempel.
In Kuta habe ich dann auch endlich mal Sportschuhe gefunden. Da die Indonesen ja ziemlich kleine Füße haben hatte war es mit Schuhgröße 47 unmöglich in Java Schuhe zu finden. Danach ging es dann mit dem Bus nach Sanur um dort nach einer Übernachtung mit dem Boot nach Nusa Lembongan zu kommen wo wir unseren Tauchkurs machen wollten. Das Wasser war klar, die Landschaft war schön und es war auch viel ruhiger als auf Bali selbst.
Der Tauchkurs war toll. Ich hab mic gefühlt wie bei Findet Nemo und die Tauchschule (www.world-diving.com) kann ich nur empfehlen. War sehr professionell. Esther hatte probleme mit den Ohren und konnte den Druck nicht richtig ausgleichen, sie mußte den Kurs daher nach dem ersten Tauchgang aufgeben. An meinem letzten (vierten) Tauchgang habe ich riesige Mola-Molas gesehen. Es war schon sehr beeindruckend auf einmal einen 3-4 meter großen Fisch neben sich zu sehen.
Anschließend ging es dann mit Boot, Bus und Fahre zurück nach Java. Dort verbrachten wir dann verbrachten wir dann einen Tag in einer kleineren Stadt. Dort schauten wir uns einen chinesischen Tempel an und ich drehte den Spieß mal um und spielte Becakfahrer indem ich den eigentlichen Fahrer durch die Gegend fuhr. Anschließend ging versuchte ich mich noch einer Runde im Schachspielen gegen einen Indonesier. Ich verlor haushoch, was allerdings auch nicht verwundert, wenn man bedenkt daß die Indonesier teilweise nichts Anderes zu machen scheinen.
Am nächsten morgen sind wir dann mal wieder um 3 Uhr aufgestanden da den Kratersee Kawah Ijen noch vor Sonnenaufgang erreichen wollten. War schön dort, auch wenn die arbeiter dort ziemlich nervig waren. Sie versuchten ständig einem irgendwelche Souvineirs zu verkaufen.
Dann ging es weiter zum Baluran National Park ist. Er wird wegen seiner Savannenartigkeit auch Javas little Afrika genannt. Allerdings entschieden wir uns nur deshalb für ihn weil er am besten zuganglich war und vor allem auch am besten auf den Weg lag. Was in einem Land wo das Reisen sehr langwierig ist, nicht ganz unbeutend ist. Wir sahen dor Pfaue, Hirsche und wie könnte es anders sein auch sehr viele Affen. Wir verbrachten dort 3 Tage bevor die Reise weiterging.
Danach ging es dann zum Bromo, dem wohl bekantesten Vulkan Indonesiens in einer sagenhaften Vulkanlandschaft. Da der Bromo auf über 2000 metern Höhe liegt war es natürlich auch etwas kühler. Es überraschte mich dann aber doch Indonesen gekleidet wie Eskimos zu sehen. Man wurde wieder mal, wie bei allen Touristenattraktonen Indonesiens, wieder mal von Verkäufern bedrängt. Diesmal waren es allerdings Wollmützen, was ich angesicht von grade mal 10°C doch für etwas übertrieben halte. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.
Nach zwei Tagen wandern am Bromo und Sonnenaufgänge betrachten ging es dann wieder zurück nach Yogyakarta. Die Busfahrt von etwa 12 Stunden mit umsteigen war allerdings die Hölle.
So, das war mein Reisebericht. Eigentlich habe ich noch einiges mehr zu berichten: Was sich in der Uni getan hat, wie die Regenzeit ist und was meine Indonesischkenntnisse machen. Da ich jetzt allerdings keine Lust mehr habe zu schreiben, verschiebe ich das auf die nächsten Tage.
Mein nächster Eintrag kommt früher, versprochen!