Sonntag, 6. Januar 2008

Nur noch 2 Klausuren!

Nachdem ich meine Schreibfaulheit mal wieder bestens unter Beweis gestellt habe, melde ich mich mal wieder.

Das Semester hier ist inzwischen fast vorbei. 4 Klausuren und alle hausarbeiten sind bereits erledigt. Naechte Woche hab ich nur noch 2 Klausuren vor mir und dann gehts wieder auf Reise. Ich bin mal gespannt was fuer Noten ich bekommen werde.

Die letzten beiden Monate hab ich hauptsaechlich lernend und feiernd verbracht. Mein zwischenzeitlicher Trainingsenthusiasmus ist auch wieder verpufft. Im Dezember hat mich meine Anne fuer 3 Wochen besucht. Es war sehr schoen, wir waren gemeinsam 4 Tage in Bali und 6 Tage in Borneo. Da im Moment Regenzeit ist hat es leider auch relativ oft geregnet, wir hatten aber auch schoene Tage. Heilig Abend haben wir uns ein 4Sterne Hotel gegoennt. Sie war aber schon etwas geschockt als sie feststellen musste, dass ich hier so 10 Kilo abgenommen habe.

Silvester hab ich auf einer kleinen Feier von Kommilitonen verbracht. War schon etwas seltsam da die meisten von ihnen keinen Alkohol trinken und ich somit auch nuechtern geblieben bin. Ich kann mich garnicht mehr erinnern wann ich das letzte mal Silvester nuechtern verbracht habe.

Zur Zeit ist tote Hose in Jogjakarta. Die anderen Internationals sind entweder bereits Zuhause, treiben sich auf Bali, Lombok oder sonstwo rum oder machen irgendwo ein Praktikum.

Am Donnerstag (10.1.) flieg ich mit einem hollaendischen Kumpel auf die Malukken (Tauchen, Traumstraende, usw). Dort soll zur Zeit Trockenzeit sein. In dieser touristisch noch nicht erschlossenen Gegend kann ich dann auch wieder meine Bahasa Indonesia Kenntnisse auf die Probe stellen. Ich kann zwar noch keine komplizierten Texte uebersetzen, fuer Standardgespraeche, Bestellungen oder um seinen Standpunkt klarzumachen reichts aber schon.

Anschliessend weiss ich noch nicht wo es hingeht. Vielleicht nach Sulawesi, Lombok,
Sumatra oder Flores. Am 8. Februar startet mein Flieger nach Deutschland, ich habe dann auch mein 180 Tage gueltiges Visum komplett ausgeschoepft.

Ich finde es aber schon ziemlich schade dass ich diese wundervolle Stadt in schon 4 Tagen verlassen werde. Ich habe meine Zeit hier schon sehr genossen, auch wenn die Hausaufgaben fuer die Uni ziemlich nervig waren. Ich freue mich aber auch schon auf die Heimat, lang dauerts ja nicht mehr.

Bis demnaechst!

Samstag, 10. November 2007

Idul Fitri - Ferien in Bali und Ostjava

Hallo!

Nachdem ich meinen Blog seit einer Ewigkeit nicht merh aktualisiert habe, muß ich das jetzt mit einem großen rundumschlag mal nachholen.

Nachdem Ramadhan vorbei war hatten wir zwei Wochen Ferien. Diese nutze ich um in Bali urlaub zu machen und auf dem Rückweg Ostjava zu bereisen.

Angetreten hab ich die Reise mit zwei Niederländern. Nach dem Flug nach Bali sind wir erst mal nach Kuta, so eine Art Ballermann auf Bali. Nach einem Monat Abstinenz wegen Ramadhan hat das echt mal wieder gut getan.


Nachdem wir 2 Nächte in Kuta gefeiert hatten und den einen Tag dazwischen am Strand genoosen haben wir uns Motorräder gemietet und sind weiter nach Ubud, einer Art kulturellem Zenrum von Bali. Auf dem Weg haben wir noch in einem Vogelpark halt gemacht mit über 1000 Kanarienvögenln, Papageien, Adlern, Eulen und was weiß ich noch alles. Leider kamen wir zu spät in Ubud an um die traditionellen Aufführungen zu betrachten. Dafür hatten wir aber ein schönes Hotelzimmer mit Dschungelblick. Der Affenpark am nächsten Morgen war auch ganz witzig. Esther, eine der Niederländerinnen hatte allerdings weniger Glück als sie von ein paar Affen angefallen wurde. Bis auf eine schmutzige Hose ist ihr allerdings nichts geschehen.


Anschließend ging es weiter in Richtung Munduk, wo die Landschaft sehr schön ist.




Auf dem Weg dorthin verfuhren wir uns und landeten daher durch Zufall bei den Twin-Waterfalls, wo wir natürlich gleich mal ein Bad genommen haben. Glück im Unglück also.

In Munduk trennten sich die Wege zwischen Esther, mir und Gijs, da er Besuch von seinen Eltern bekam. Am nächsten morgen machten Esther und ich eine Bootstour auf einem See um von dort aus den Sonnenaufgang zu sehen. Dummerweise war es natürlich ausgerechnet an diesem Morgen bewölkt, also betrachteten wir es als so eine Art Frühsport (Rudern). Anschließend gingen wir noch in einen "botanischen Garten" den ich eigentlich eher als normalen Park bezeichnet hätte. Witzig war allerdings daß wir wärend des einstündigen spaziergangs durchgehend von einigen wild lebenden Hunden begleitet wurden.

Nach dem Frühstück machten wir uns dann zurück nach Kuta um die Motorräder abzugeben. Unterwegs besichtigten wir noch einige Hindu-Tempel.


In Kuta habe ich dann auch endlich mal Sportschuhe gefunden. Da die Indonesen ja ziemlich kleine Füße haben hatte war es mit Schuhgröße 47 unmöglich in Java Schuhe zu finden. Danach ging es dann mit dem Bus nach Sanur um dort nach einer Übernachtung mit dem Boot nach Nusa Lembongan zu kommen wo wir unseren Tauchkurs machen wollten. Das Wasser war klar, die Landschaft war schön und es war auch viel ruhiger als auf Bali selbst.





Der Tauchkurs war toll. Ich hab mic gefühlt wie bei Findet Nemo und die Tauchschule (www.world-diving.com) kann ich nur empfehlen. War sehr professionell. Esther hatte probleme mit den Ohren und konnte den Druck nicht richtig ausgleichen, sie mußte den Kurs daher nach dem ersten Tauchgang aufgeben. An meinem letzten (vierten) Tauchgang habe ich riesige Mola-Molas gesehen. Es war schon sehr beeindruckend auf einmal einen 3-4 meter großen Fisch neben sich zu sehen.



Anschließend ging es dann mit Boot, Bus und Fahre zurück nach Java. Dort verbrachten wir dann verbrachten wir dann einen Tag in einer kleineren Stadt. Dort schauten wir uns einen chinesischen Tempel an und ich drehte den Spieß mal um und spielte Becakfahrer indem ich den eigentlichen Fahrer durch die Gegend fuhr. Anschließend ging versuchte ich mich noch einer Runde im Schachspielen gegen einen Indonesier. Ich verlor haushoch, was allerdings auch nicht verwundert, wenn man bedenkt daß die Indonesier teilweise nichts Anderes zu machen scheinen.



Am nächsten morgen sind wir dann mal wieder um 3 Uhr aufgestanden da den Kratersee Kawah Ijen noch vor Sonnenaufgang erreichen wollten. War schön dort, auch wenn die arbeiter dort ziemlich nervig waren. Sie versuchten ständig einem irgendwelche Souvineirs zu verkaufen.






Dann ging es weiter zum Baluran National Park ist. Er wird wegen seiner Savannenartigkeit auch Javas little Afrika genannt. Allerdings entschieden wir uns nur deshalb für ihn weil er am besten zuganglich war und vor allem auch am besten auf den Weg lag. Was in einem Land wo das Reisen sehr langwierig ist, nicht ganz unbeutend ist. Wir sahen dor Pfaue, Hirsche und wie könnte es anders sein auch sehr viele Affen. Wir verbrachten dort 3 Tage bevor die Reise weiterging.







Danach ging es dann zum Bromo, dem wohl bekantesten Vulkan Indonesiens in einer sagenhaften Vulkanlandschaft. Da der Bromo auf über 2000 metern Höhe liegt war es natürlich auch etwas kühler. Es überraschte mich dann aber doch Indonesen gekleidet wie Eskimos zu sehen. Man wurde wieder mal, wie bei allen Touristenattraktonen Indonesiens, wieder mal von Verkäufern bedrängt. Diesmal waren es allerdings Wollmützen, was ich angesicht von grade mal 10°C doch für etwas übertrieben halte. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.





Nach zwei Tagen wandern am Bromo und Sonnenaufgänge betrachten ging es dann wieder zurück nach Yogyakarta. Die Busfahrt von etwa 12 Stunden mit umsteigen war allerdings die Hölle.

So, das war mein Reisebericht. Eigentlich habe ich noch einiges mehr zu berichten: Was sich in der Uni getan hat, wie die Regenzeit ist und was meine Indonesischkenntnisse machen. Da ich jetzt allerdings keine Lust mehr habe zu schreiben, verschiebe ich das auf die nächsten Tage.

Mein nächster Eintrag kommt früher, versprochen!

Borobudur




Hallo,

zwischenzeitlich war ich auch am Borobudur, einem über 1000 Jahre alten Buddistischen Tempel, der übrigens auch Weltkulturerbe der UNESCO ist.

Es ist zwar schon eine Weile her aber ich wollte euch die Bilder dann doch nicht vorenthalten.

Gruß

Sonntag, 2. September 2007

Erster Rausch und Ramayana-Ballett








Am Freitag war ich auf ner Feier in einer nahegelegenen Wg von Internationals. Die haben sich ein riesiges Haus gemietet. Die Party war echt gut. Bisher habe ich ja hier nur wenige andere Auslaender getroffen. Dort waren aber sicher 50 Leute aus Deutschland, Frankreich, England, USA, Australien und aus Indonesien natuerlich auch.

Am Samstag war dann wieder Kultur angesagt. Mit dem Bus sind Sandra und ich zu den 999 Hindutempeln in Prambanan gefahren. Die wollten dort dann tatsaechlich 6 Dollar Eintritt pro Person von uns und das war schon der Studenten-Tarif. Nach etwas verhandeln, bekamen wir dann zumindest eine Karte mit dem Tarif fuer Einbheimische (etwa 70 Cent). Es war sehr beeindruckend. Leider wurden die Tempel 2006 bei dem Erdbeben stark beschaedigt und einige sind damals sogar eingestuerzt. So darf man heute beispielsweise auch nicht mehr in die Haupttempel hinein.
Nach Einbruch der Dunkelheit besuchten wir dann das dortige Ramayana-Ballett. Die Auffuehrung und die Kulisse mit den beleuchteten Tempeln im Hintergrund waren echt unglaublich. Lustigerweise haben wir dort auch unseren deutschen Professor getroffen. Freundlicherweise hat er uns zurueck nach Yogya mitgenommen.
Anschliessend haben wir dann noch die Clubs in Yogya ausgekundschaftet. Nachdem die ersten Beiden fast westliche Preise hatten, haben wir dann einen gefunden der ganz in Ordnung war. Der war dann natuerlich auch nicht ganz so nobel, aber das finde ich ja eh angenehmer.

Mittwoch, 29. August 2007

Die ersten Vorlesungen

Seit gestern habe ich nun auch Vorlesungen. Gestern hatte ich Human Ressurce Management und Marketing Management. Heute waren dann Indonesian Language and Culture sowie Strategic Management an der Reihe. Zwei Vorlesungen am Tag hoert sich jetzt vielleicht fuer deutsche Verhaeltnisse nicht viel an, mehr ist aber kaum machbar. Die Vorlesungen gehen hier 2,5 Stunden und man muss sich auch wesentlich staerker vorbereiten als in Deutschland. In Human Ressource Management beispielsweise gibt es jede Vorlesung einen kleinen Test. Fuer Strategic Management, das ich im Masterprogramm besuche, muss man fast woechentlich einen 3-Seitigen Essay schreiben sowie einmalig eine laengere Hausarbeit verfassen und eine Fallstudie in einer Gruppe praesentieren. Daneben wird in allen Faechern natuerlich neben Final Exams und Midterms auch die Mitarbeit bewertet. Bei mehr als zwei mal fehlen geht es abwaerts mit der Note.
Aber ich hoffe das wird alles nicht so schlimm wie es sich zunaechst anhoert. Die Klassen sind relativ klein, so zwischen 7 und 40 Studenten. Die Professoren bisher waren alle sehr gut und sprachen auch sehr gut englisch. Der Professor in Strategic Management ist sogar Deutscher. Er war UDSSR-Chef bei P&G und von 1994 bis 2001 Vorstandsvorsitzender bei Beiersdorf.

Montag, 27. August 2007

Mein erster Eintrag

So nun ist es soweit, auch ich habe mich dafuer entschieden einen Blog zu verfassen. So koennt Ihr waehrend meines Auslandsaufenthaltes an meinen Erlebnissen teilhaben. Da ich inzwischen schon 2 Wochen in Yogya bin habe ich einiges zu berichten.

Nachdem ich und eine andere Austauschstudentin (Sandra) aus Pforzheim am Montag, den 13. August in Jakarta gelandet sind, haben wir eine Nacht in Jakarta uebernachtet. Das Hotel war zwar sehr bescheiden, dafuer aber guenstig. Um einen ersten Eindruck der Landschaft Javas zu erhalten entschieden wir uns dafuer, am naechsten Tag eine 8-Stunden-Zugfahrt auf uns zu nehmen.
Nach wenigen Stunden schlaf, dafuer aber umso mehr Moskitostichen machten wir uns am naechsten Morgen um 7 Uhr auf den Weg zum Bahnhof um anschliessend ueber eine Stunde warten zu muessen. Den Indonesen machte dies offensichtlich wenig aus. Spaeter erfuhren wir, dass die Zuege in Indonesien grundsaetzlich zu spaet kommen. Als wir dan am Abend mit ueber 2 Stunden verspaetung in Yogya ankamen wurden wir von Deva abgeholt. Sie war selbst 2 Semester zuvor als Austauschstudentin in Pforzheim.
Sie brachte uns zu unserer Unterkunft die Sandra uns bereits im Vorfeld organisiert hatte. Es ist ein recht schoenes Haus mit 12 Zimmern. Jedes der Zimmer hat ein eigenes Badezimmer inklusive Badewanne, was fuer Indonesische Verhaeltnisse schon ziemlich luxurioes ist.

Diese erste Nacht musste ich dann erstmal einige Stunden Schlaf nachholen und schlief ueber 12 Stunden bis die Moschee gegenueber es schaffte mich zu wecken. Wir fuhren dann mit dem Taxi in die Innenstadt um uns den Stadtkern anzusehen. Sandra wurde gleichmal in einer der zahlreichen Batikgalerien uebers Ohr gehauen. Am Abend assen wir dann in einem Warung, so nennt man die Strassenstaende in denen Essen verkauft wird. Generell kann man alles auf der Strasse kaufen. Die Gehwege sind vollmit Warungs, Haendlern, Schuhgeschaeften, Benzinverkaeufern, Werkstaetten fuer Mopeds und so weiter. Als Fussgaenger muss man staendig auf die Strasse ausweichen.

Am Donnerstag gingen wir dann erstmal zur Universitas Gadjah Mada um uns im Auslandsamt vorzustellen. Die Uni ist echt riesig und hat etwa 55000 Studenten. Allein in der Fakultaet fuer Oekonomie studieren ca. 6000 Menschen. Auf dem Kampus denkt man wirklich, man waere in einer anderen Welt. Nur wenig deutet auf die allgemeine Armut des Landes hin. Im Auslandsamt erfuhren wir welche Kurse genau angeboten werden und wann Ferien und Pruefungen sind. Zwar sind im Oktober und im Dezember/Januar Ferien, doch leider sind direkt im Anschluss auch die Midterms bzw. Final Exams. So kommt in den Ferien wenn dann nur ein kuerzerer Trip in Frage.

Am Samstag gingen wir dann mit Deva und einigen ihrer Freunde an den Strand von Parangtritis. Dort fand ein internationaler Drachenflieger-Wettbewerb stattfand.
Leider konnten wir dort nicht schwimmen, weil der Indische Ozean an dieser Stelle zu gefaehrlich ist.
Anschliessen fuhren wir in ein Fischerdorf um frischen Fisch zu essen. Es war unglaublich lecker. Allerdings mussten wir eine Stunde warten, was mit der Zeit etwas unbequem wurde zumal wir auf dem Boden sassen.

Am Sonntag trafen wir uns mit unserer Sprachlehrerin. Sie ist eigentlich eine Deutschlehrerin, bei der ein Freund von Deva, Redo, deutsch gelernt hat. Wir vereinbarten mit ihr in der darauf folgenden Woche jeden Morgen 2 Stunden Unterricht zu nehmen.

Von Freitag, den 24. August bis Sonntag, den 26. August mieteten wir uns ein Auto und machten mit Redo und Deva einen Trip durch Zentraljava. Zunaechst fuhren wir zum Dieng Plateau. Es ist ein Tal in den Bergen auf 2500 Metern Hoehe. Wir mieteten uns zwei Zimmer in einem kleinen guenstigen Hotel und besichtigten anschliessend dampfende Krater sowie ein Museum mit Hindufiguren aus dem 8 Jahrhundert n.Cr.
Am naechsten Morgen standen wir um 4 Uhr auf um den Sonnenaufgang von einem Berg betrachten zu koennen.


Mit dem Auto fuhren wir dann zu einer Stelle von der aus es nur etwa 25 Minuten Fussweg bis zur Aussichtsstelle waren. Dort trafen wir zufaellig 2 Bagpacker aus Darmstadt und Frankfurt. Der Sonnenaufgang war Wunderschoen: Nebel unter uns, Sicht auf Berge und Vulkane. Das fruehe aufstehen hatte sich wirklich gelohnt. Anschliessend besichtigten wir auf dem Dieng-Plateau noch weitere dampfende Krater, einen Tempel und einen See der in verschiedenen Farben leuchtete.



Anschliessend machten wir uns auf den Weg zu unserem naechsten Ziel Ambarawa. Dort besichtigten wir ein Lokomotivmuseum. Wir erfuhren das fuer 15 Uhr eine Rundfahrt mit einem alten Zug mit Dampflok gebucht war. Wir dachten uns, dass wir uns da vielleicht anschliessen koennten.
Um Zeit zu ueberbruecken fuhren wir an einen See. Wir machten dort eine kleine Bootsrundfahrt. Auf dem See gab es viel Fischzucht und auch einige Fischer konnten bei ihrer Arbeit beobachtet werden. Anschliessend ging es wieder zu dem ehemaligen Bahnhof (Museum). Als ich erfuhr, dass der Zug von der indonesischen Nationalbank gebucht war, sah ich eigentlich schwarz fuer die Rundfahrt. Es war fuer sie jedoch kein Problem dass wir mitfuhren, da sie zwei Waggons gemietet hatten aber nur 25 Personen waren. Nach unserer Zugfahrt setzten wir unsere Reise nach Semarung fort. Eine Stadt am Jawasee (das Meer noerdlich von Java. Dort angekommen mussten wir etwa 2 Stunden suchen bis wir ein Hotel fanden in dem noch Betten frei waren und das unseren Preisvorstellungen entsprach. Da wir alle sehr erschoepft waren unternahmen wir am Abend nichts mehr.
Am naechsten Morgen besichtigten wir dann noch eine chinesische buddhistische Tempelanlage. Bandungen hat den groessten Chinesenanteil in Java (vielleicht auch Indonesien??). Daraufhin ging es zu einem 85 Meter hoher Wasserfall in der Naehe von Solo. Ich musste unter ihm natuerlich gleich mal eine Dusche nehmen. Anschliessend streichelte ich noch einen Affen. Auf unserem Rueckweg nach Yogya machten wir noch kurz halt in Solo und assen ein Lokales gericht (Nasi Liwet). Danach fuhren wir noch an Pambanan vorbei, einer alten Hinduistischen Tempelanlage mit 999 Tempeln. Da es dunkel war, konnte man jedoch leider nicht mehr viel sehen.

Sobald ich in der Uni eine schnellere Internetverbindung nutzen kann werde ich euch Bilder nachreichen. Im Moment bin ich leider noch auf das Internetcafe angewiesen.